SSL-Zertifikat überwachen: Ablaufdatum im Blick
Abgelaufene Zertifikate machen Websites für Besucher unerreichbar – obwohl der Server läuft. Der SSL-Monitor warnt rechtzeitig.
Ein abgelaufenes TLS-Zertifikat blockiert den Zugriff über HTTPS. Der SSL-Monitor von UPTIMESHIELD prüft strikt Kette und Hostname, zeigt die Restlaufzeit an und warnt 30, 14, 7, 3, 1 Tage vor Ablauf.
Was der SSL-Monitor leistet
Strikte Prüfung
Zertifikatskette und Hostname werden vollständig validiert. Ungültige, abgelaufene oder nicht passende Zertifikate führen zu einem Fehlschlag.
Restlaufzeit & Warnungen
Die Restlaufzeit wird in Tagen angezeigt. Warnungen gehen bei 30, 14, 7, 3, 1 Tagen vor Ablauf an Ihre Kanäle.
Alle Kanäle
Warnungen laufen als Ereignis ssl_warning über E-Mail, Webhook, Slack, Teams, Telegram und Discord.
Sofortprüfung
Auch ohne Monitor zeigt der Uptime Checker bei HTTPS-Adressen die Restlaufzeit an.
Grenzen
- Geprüft wird das Zertifikat, das der Server unter dem angegebenen Hostnamen und Port ausliefert. Weitere Hostnamen auf demselben Server sind eigene Monitore.
- Eine Warnung ersetzt keine Erneuerung. Wer ein Zertifikat automatisch erneuert, sollte zusätzlich den Erneuerungsprozess beobachten, etwa per Heartbeat-Monitor.
- Der Hauptstandort prüft aus seiner Sicht. Vorgeschaltete CDNs können ein anderes Zertifikat zeigen als der Ursprungsserver.
Praxis-Tipps stehen im Ratgeber SSL-Zertifikate rechtzeitig überwachen; vor einem Umzug hilft Relaunch und Umzug überwachen. Eine Übersicht aller Typen bietet die Seite Monitortypen.
Häufige Fragen
Warnt UPTIMESHIELD automatisch vor ablaufenden Zertifikaten?
Ja. Der SSL-Monitor warnt, wenn die Restlaufzeit 30, 14, 7, 3, 1 Tage erreicht. Die Warnung geht über die eingerichteten Benachrichtigungskanäle hinaus (Ereignis ssl_warning), und der Status wechselt auf „Beeinträchtigt“, solange das Zertifikat bald abläuft.
Was prüft der SSL-Monitor genau?
Eine strikte TLS-Verbindung zum Ziel: gültige Zertifikatskette, passender Hostname und Restlaufzeit. Schlägt die Prüfung fehl, etwa bei abgelaufenem, falsch ausgestelltem oder unvollständig verkettetem Zertifikat, zählt das als Fehlschlag.
Was passiert bei einem abgelaufenen Zertifikat?
Browser zeigen eine Sicherheitswarnung und blockieren den Zugriff. Für den SSL-Monitor und für HTTP-Monitore zählt ein Zertifikatsfehler als Fehlschlag; nach der Bestätigung (Standard 2 Fehlschläge in Folge) wird eine Störung gemeldet.
Warum reicht eine Warnung 30 Tage vorher nicht immer?
Die Warnstufen 30, 14, 7, 3, 1 Tage geben mehrfach Gelegenheit zur Erneuerung. Automatische Erneuerungen (ACME) können dennoch still scheitern; die späteren Stufen fallen dann auf. Warnungen kommen nur an, wenn ein Kanal eingerichtet und – bei E-Mail – bestätigt ist.
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